Prinzipien von RSA Link to heading
- RSA ist nicht symmetrisch.
- RSA ist nicht monoalphabetisch.
- Der Schlüssel besteht aus zwei Teilen, einem öffentlichen Teil, der jedem bekannt sein kann, der einer bestimmten Person eine Nachricht sendet, sowie einem privaten Teil, der nur dieser Person bekannt ist.
- Der öffentliche Teil des Schlüssels reicht nicht aus, um eine verschlüsselte Nachricht wieder zu entschlüsseln.
RSA gilt als sicher, weil es sehr schwierig ist, das RSA-Modul in seine beiden großen Primfaktoren zu zerlegen. Die Multiplikation ist einfach, die Faktorisierung dagegen aufwendig.
Die Schwierigkeit dieser Faktorisierung bestimmt maßgeblich die Sicherheit der RSA-Schlüssellänge.
Schlüssellänge ≠ Sicherheitsstärke Link to heading
| Schlüssellänge (Bit) | General Number Field Sieve (GNFS) |
|---|---|
| 1024 | 80 |
| 2048 | 112 |
| 3072 | 128 |
| 4096 | 144–152 |
Shor-Algorithmus Link to heading
Shor-Algorithmus
Quantenalgorithmus, der es ermöglicht, bestimmte mathematische Probleme (z. B. Faktorisierung großer Zahlen) effizient zu lösen. Dadurch werden viele heute verwendete kryptografische Verfahren wie RSA oder ECC unsicher.